Praxis für physiotherapie und Osteopathie für Hunde und Pferde, Stephanie Wrann

- Es ist nicht die Behandlung, sondern die Hand die sie durchführt -

Osteopathie

Die Osteopathie ist eine Heilkunde, bei der der Osteopath den Patienten mit seinen Händen untersucht und behandelt. Ausgehend von der Annahme, dass der Körper selbst in der Lage ist sich zu heilen; vorausgesetzt alle Strukturen sind gut beweglich und somit auch gut versorgt; untersucht der Osteopath das Gewebe des ganzen Körpers um eventuelle Bewegungseinschränkungen aufzuspüren und zu behandeln. Dabei wird der Patient als Einheit von Körper, Geist und Seele betrachtet, geprägt durch sein individuelles Umfeld und seines evtl. sportlichen Einsatzes.

Das Prinzip der Osteopathie bezieht sich somit zum einen auf die Beweglichkeit des Körpers in seiner Gesamtheit, zum anderen auf die Eigenbewegungen der Gewebe, der einzelnen Körperteile und Organsysteme sowie deren Zusammenspiel. Jedes Körperteil, jedes Organ benötigt zum optimalen Funktionieren Bewegungsfreiheit. Ist die Beweglichkeit eingeschränkt, entstehen aus Sicht der Osteopathie zunächst Gewebespannungen und darauf folgend Funktionsstörungen. Die Summe dieser Fehlfunktionen kann der Organismus nicht mehr kompensieren und so entstehen Beschwerden.

Osteopathie behandelt vorbeugend und ist bei vielen Krankheiten ergänzend sinnvoll, da diese oft Ausdruck eines gestörten Zusammenspiels der verschiedenen Systeme des Körpers und der Organe sind. Teilweise werden Befunde aus der klinischen Diagnostik, wie Röntgenbilder und Laborwerte benötigt. Die Osteopathie ist somit eine die Schulmedizin sinnvoll ergänzende Form der medizinischen Therapie.