Praxis für physiotherapie und Osteopathie für Hunde und Pferde, Stephanie Wrann

- Es ist nicht die Behandlung, sondern die Hand die sie durchführt -

Akupunktur

Wenn Nadeln helfen können

Die Akupunktur ist eine traditionelle chinesische Heilmethode, bei der feine Nadeln in Körperregionen gestochen werden.  Akupunktur, wurde vor circa 3000 Jahren in China entwickelt. Ihre älteste schriftliche Erwähnung findet sich bereits im zweiten Jahrhundert vor Christus. In der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts verbreitete sich diese Behandlungsmethode in Europa.

Das Wort Akupunktur hat ihren Ursprung im Lateinischen und kommt von acus, die Nadel, und punctio, das Stechen. Grundlage der Akupunktur ist eine traditionelle asiatische Vorstellung vom Körper, welche sich von den westlichen Erkenntnissen zu Anatomie und Körperfunktionen unterscheidet: Nach asiatischem Verständnis wird das Tier genau wie der Mensch von der Lebensenergie Qi durchflossen. Sie soll laut der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) in den Leitbahnen, den sogenannten Meridianen, durch den Körper strömen und an mehr als 700 Punkten dicht unter der Hautoberfläche leicht erreichbar sein. Ungefähr 400 davon werden als Akupunkturpunkte genutzt.

Die Akupunktur wirkt bei

·         Hüftgelenksdysplasie des Hundes

·         Spondylose

·         Paresen

·         Schmerzen in der Wirbelsäule

·         Spondylopathien

·         kompressiven Rückenmarkserkrankungen, wie z.B. Diskopathie oder Instabilität

Beim Pferd ist die Akupunkturbehandlung bei allen Erkrankungen des Bewegungsapparates sehr wirksam, sowie bei Krankheiten des Atmungsapparates wie Sinusitis, Kehlkopferkrankungen oder Bronchitis, sogar bei chronisch obstruktiver Bronchitis, wenn zusätzlich die Stallhygiene optimiert wird.

Bei allen Tieren lassen sich Krankheiten des Verdauungsapparates und der Harnwege sowie auch einige Augenerkrankungen günstig beeinflussen. Die Indikationspalette ist groß. Schwerpunkte liegen aber im Schmerzbereich. 


  




Quelle: www.apotheken-umschau.de